Patient mit histologisch gesichertem Plattenepithelkarzinom links. Es wurde eine Probe aus der Glottis mittig bis dorsal links entnommen. Hierbei wurde invasives Plattenepithelkarzinom G3 diagnostiziert. In der weiteren Diagnostik waren Aryknorpel beidseits vor allem links mobil, im CT Knorpelinfiltration nicht auszuschließen, welches sich jedoch im Ultraschall nicht eindeutig bestätigen ließ. Insgesamt ausführliches Aufklärungsgespräch mit dem Patienten. Dieser wünscht auf jedem Fall einen Kehlkopferhalt der Operation. Aufgrund der Lage des Tumors dorsal im Bereich Aryregion und der nicht eindeutig während der Panendoskopie aufgrund der schlechten Einstellbarkeit feststellbare Ausdehnung wurde der Patient allerdings auch über die Möglichkeit einer Laryngektomie informiert. Patient stimmt einer Laryngektomie eher ablehnend gegenüber und würde diese nur im äußersten Notfall akzeptieren. Wünscht Kehlkopfteilresektion. Nach ausführlichem Gespräch nimmt dieser auch eine mögliche Schluckstörung aufgrund einer durchgeführten Kehlkopfteilresektion in Kauf für die Möglichkeit, den Restkehlkopf zunächst zu erhalten und dann mittels Schluckübungen zu versuchen, die Schluckstörung zu kompensieren. Insgesamt Einigung auf Versuch Kehlkopfteilresektion auch unter Inkaufnahme einer möglichen längerdauernden Schluckstörung. Nur bei onkologischer Unmöglichkeit des Kehlkopferhaltes ist Patient mit einer Kehlkopfentfernung einverstanden. Sonographisch cN0 Status. 