Bei dem Patienten wurde eine schlecht differenzierte Plattenepithelkarzinommetastase zervikal links histologisch gesichert. In der zunächst durchgeführten Panendoskopie konnte ein eindeutiger Halt für einen Primarius dargestellt werden. Im PET-CT zeigte sich neben der ausgedehnten zervikalen Lymphknotenmetastase ein Primärius, suspekte Läsion im Bereich des Hypopharynx links, zudem zeigte sich ein entzündliches Geschehen im Bereich der Lunge, jedoch kein Anhalt für Fernmetastasen. Präoperativ konnte in unserer Pulmonologie ein aktives Tbc- Geschehen ausgeschlossen werden. In unserer interdisziplinären Tumorkonferenz sowie in einem ausführlichen bekannten und Angehörigengespräch wurde die primäre operative Therapie beschlossen. In der Abhängigkeit von der lokale Ausdehnung ggf. auch bis zur Laryngektomie in letzter Konsequenz. 