Bei dem Patienten wurde bereits 2010 ein cT4a und cN2b transglottisches Larynxkarzinom diagnostiziert. Hatte sich im weiteren Verlauf einer Therapie entzogen. Nun 2012 erneute Vorstellung des Patienten notfallmäßig bei unmöglicher Intubation durch den Notarzt bei Asphyxie. Im Rahmen der Retracheotomie wurde eine erneute Panendoskopie durchgeführt. Hierbei zeigte sich ein ausgedehntes Larynxkarzinom, welches bioptisch ein schlecht differenziertes Plattenepithelkarzinom gesichert wurde. In der durchgeführten CT zeigte sich ein cT4a Larynxkarzinom rechtsbetont mit großflächiger Destruktion des Schildknorpels sowie ausgedehntem extralaryngealen Wachstum, jedoch kein Anhalt für Infiltration vaskulärer oder mediastinaler Strukturen. Ebenso kein Anhalt für Fernmetastase, daher wurde, bei nun bestehendem Therapiewunsch des Patienten, die Indikation zur operativen Therapie gestellt. 