Nach Einleitung der Narkose durch den Kollegen der Anästhesie wird der Patient durch <CLINICIAN_NAME> umgelagert. Einlage mehrerer feuchter Kompressen zum Schutz der Mundstrukturen beim zahnlosen Status. Einführen des Kleinsasserohres Größe B in den Kehlkopf und Darstellen der Glottisebene. Übernahme von <CLINICIAN_NAME>. Hier zeigte sich ein klinisch glottisches Karzinom (cT1b), vorwiegend links, der mittlere und vordere Drittel Stimmlippe links, vordere Kommissur und bis 2 mm vorderes 1/3 Stimmlippe rechts umfasst. Fragliche Infiltration der Sinus morgagni auf der linken Seite. Danach Reintubation durch den Kollegen der Anästhesie zur Vorbereitung der Laserresektion. Wiedereinstellen mit dem Kleinsasser-Rohr der Größe B. Nun Markierung der Laserresektion von innen mittels CO2 Laser. Hier wird ca. 0,5 cm von den Tumorrändern eine Markierung durchgeführt. Danach erfolgt eine Laserresektion mittels CO2 Laser in Superpulsmode mit 6,0 Watt. Anfang der Resektion von hinten. Die Resektion wird vom Adenoid links sowie aryepiglottische Falte nach vorne und kaudal durchgeführt. Resektion durch allen Schichten bis Lamina thyroidea und inneren Perichondrium. Die Resektion nach hinten wird ca. 6 bis 7 mm subglottisch erweitert. Nach Identifikation des inneren Perichondriums wird die komplette Taschenfalte sowie Stimmlippe links abgelasert. Weitere Präparation bis Identifikation von Ligamentum Broyle nach vorne. Danach Übergang über vordere Kommissur superglottisch rechts. Hier wird ca. 0,5 cm von vorderer Kommissur mitgenommen. Nach vorne wird die Laserresektion ca. 3-4 mm subglottisch erweitert. Das gesamte Präparat wird in toto entfernt. Danach werden 2 Randproben: 1) Probe nach kaudal, 2) vordere Kommissur mitgenommen. Alle 3 Präparate werden markiert und zur histologischen Schnellschnittuntersuchung geschickt. Während der Wartezeit wird eine Hämostase mittels Suprarenin-getränkten Tupfern durchgeführt. Entfernen vom Kleinsasser-Rohr und Vorbereitung zur Tracheostomie. Danach Lagerung des Patienten in leicht überstreckter Kopfhaltung durch <CLINICIAN_NAME>. Hautdesinfektion. Lokale Infiltrationsanästhesie mit ca. 4,5 ml gemischter Lösung aus Suprarenin und Ultracain. Steriles Abwaschen und Abdecken. Einlage eines bis 3 cm messenden Hautschnitts horizontal zwischen Ringknorpel und Jugulum. Scharfes Durchtrennen der Haut, des subkutanen Fettgewebes sowie des Platysmas. Identifikation der Mittellinie und Linea alba. Abspreizen der infrahyoidalen Muskulatur. Darstellen des Schilddrüsenisthmus. Unterminierung und Mobilisation des Schilddrüsenisthmus nach kranial. Darstellen der mittleren Halsfaszia. Eine Eröffnung der Trachea zwischen 3. und 4. Trachealknorpel im Sinne einer Visiertracheotomie wird durchgeführt. Die Trachearänder werden mit mehreren Nähten zur unteren sowie oberen Haut fixiert. Einlage einer Trachealkanüle Größe 8. In der Zwischenzeit werden die Ergebnisse vom Kollegen der Pathologie mitgeteilt. Vordere Kommissur sowie kaudaler Rand zur Subglottis werden als tumorfrei beschrieben. Fragliche Infiltration nach hinten. Übernahme von <CLINICIAN_NAME>. Eine Nachresektion wird im Bereich des Arytaenoids durchgeführt. Hier werden 2 Gewebestreifen entnommen. Erste wird von Arythenoid nach kaudal und vorne praktisch bis zur vordere Kommissur entfernt. Zweite wird noch im Bereich des mittleren Arythenoid links entnommen. Beide Proben werden zur endgültigen Histologie geschickt. Hämostase mittels monopolarer Koagulation sowie Suprarenin-getränkten Tupfern. Ende des operativen Eingriffs ohne Komplikationen. Der Patient wird den Kollegen der Anästhesie übergeben. Fazit: Endoskopische transorale Laserresektion bei einem cT1b (überwiegend links) Glottiskarzinom. Zusätzlich temporäre Tracheostomie. Intraoperative Schnellschnittdiagnostik wird im Bereich der vorderen Kommissur sowie subglottischen Bereich als tumorfrei bezeichnet. Bei fraglichen Infiltrationen im Bereich des Arytaenoids werden noch 2 Randproben mitgenommen. Bitte blockbare Kanüle 5 Tage belassen. Je nach Ablauf sollte man eine Dekanülierung in Betracht ziehen. Kostaufbau ab 1. postoperativen Tag. Bei signifikantem klinischem Verschlucken sollte eine nasogastrische Sonde angelegt werden. Kanülenwechsel ab 2. postoperativen Tag möglich. Weiteres Procedere nach Erhalt der Histologie. 