Einleiten der Narkose und Intubation durch das Tracheostoma durch die Kollegin der Anästhesie. Dann Eröffnen der rechten Halsseite. Spülung. Hier zeigt sich eine diffuse Blutung schon im Bereich des präparierten Hautlappens unter dem Platysma, dann in allen muskulären Bereichen. Inspektion der Anastomose unter dem Mikroskop. Hier trockne Verhältnisse sowohl in der Arteria als auch im venösen Bereich. Die Durchblutung des Lappens ist gut. Sorgfältige Blutstillung im Bereich der Muskulatur und Neueinlage einer Redondrainage. Es wurde intraoperativ in der 1. Operation ein Durchbruch zur linken Seite gemacht, aus dem sich auch kontinuierlich Blut entleert, daher muss auch die linke Seite nochmals eröffnet werden und auch hier das gleiche Bild einer diffusen Blutung. Blutstillung mittels bipolarer Koagulation und Wasserstoff. Dann Einlage einer Redondrainage und zweischichtiger Wundverschluss beidseits. Die Gerinnungsdiagnostik ist unauffällig, allerdings ist auffällig, dass die zuvor über 300000 Thrombozysten auf 170000 abgesunken sind, möglicherweise Heparin bedingt. Der Patient erhielt präoperativ 0,4 m Clexane und das Transplantat wurde in üblicher Art und Weise mit Heparin geflusht. Systemisches Heparin i.v. hat der Patient nicht erhalten. Intraoperativ in der Blutstillung wurde Tranexamsäure gegeben. Bitte Kontrolle der Thrombozyten, ggf. Gabe von Thrombozyten oder FFP, Hb-Kontrollen und ggf. Blutkonserven. 