Nach Einsetzen des Mundsperrers dann Markieren der Resektionsränder mit der monopolaren Koagulation. Im Bereich des Alveolarkamms auf der linken Seite und anterior reicht der Tumor sehr nahe an diesen heran. Anschließend dann Herauslösen des Tumors aus der Zunge mittels monopolarer Koagulation und scharfer Präparation im Wechsel. Dabei sorgfältiges Unterbinden sämtlicher größerer Gefäße. Der Tumor kann dabei im medialen und dorsalen Anteil sicher in sano entfernt werden. Im sublingual lateralen Absetzungsbereich reicht der Tumor bis nahe an den Absetzungsrand heran. Hier erfolgt die Fadenmarkierung des Präparates. Anschließend erfolgt hier eine Nachresektion sowie die Entnahme von repräsentativen Randproben im vorderen und seitlichen sublingualen Absetzungsbereich. Eine etwas verhärtet tastbare Struktur im dorsal linksseitigen lateralen Absetzungsbereich am Wundgrund wird ebenfalls nachreseziert. Dann nochmals sorgfältige Blutstillung. Anschließend Hinzuziehen von <CLINICIAN_NAME> und Diskussion der Notwendigkeit einer Tracheotomie. Bei ausgesprochen großem Wunddefekt sowie der bis an den Zungengrund heranreichenden Wundfläche wird bei der hier zu erwartenden Schwellung auf die Notwendigkeit einer Tracheotomie entschieden. Daher Umlagern des Patienten. Einspritzen von Lokalanästhetikum mit Adrenalin und Hautdesinfektion. Anschließend prätrachealer Hautschnitt und schichtweise Präparation in die Tiefe. Dann Darstellen des Schilddrüsenisthmus. Nach Abklemmen desselben wird dieser auf beiden Seiten unterbunden. Dann Darstellung der Tracheavorderfläche. Anschließend ......... der Trachea zwischen dem 2. und 3. Ringknorpel. Anlegen des Björk-Lappens. Anschließend Epithelisieren des Tracheostomas. Bei trockenen Wundverhältnissen dann Einsetzen einer Trachealkanüle der Größe 8. Diese sollte nach Möglichkeit bis zum 4. oder 5. postoperativen Tag verbleiben. Nun nochmalige Inspektion der enoralen Wundfläche. Bei hier trockenen Wundverhältnissen zeigt sich aber nach Entfernung des endonasalen Tubus auf der linken Seite eine leichte Schleimhautblutung, welche bei genauer Inspektion diffus ist. Daher hier Entscheidung, eine Merocele Tamponade in den unteren Nasengang einzulegen. Diese kann nach Möglichkeit bereits am 1. postoperativen Tag entfernt werden. Weiteres Procedere: Bei dem Patienten ist nun eilig eine Neck dissection beidseits mit Level I zu planen. Zudem ist hier, bei ausgeprägtem Defekt des Zungenrandes eine Defektdeckung mittels Radialislappen ebenfalls zu planen. Der bereits hierfür vorgesehene OP-Termin am <2010> muss ggf. vorverlegt werden. Der Patient geht zur Überwachung auf die Intensivstation. 