Zunächst Anlage einer Zungenzügelungsnaht. Anschließend Anlage des McIvor-Spatels, welches bei eingeschränkter Mundöffnung deutlich erschwert ist. Es zeigt sich schließlich der beschriebene Tumor im Bereich Tonsillenloge, Oropharynxseitenwand, bis in den Zungengrund hineinreichend, palpatorisch. Unter wechselhafter Einlage des Tonsillensperrers und Mundsperrers erfolgt nun die Resektion des Tumors mit Abstand von mindestens 1 bis 1,5 cm, allseits makroskopisch im Gesunden. Es werden die gesamte Tonsillenloge, vorderer und hinterer Gaumenbogen, größere Anteile der Pharynxwand links, glossoalveolare Furche und Zungengrund, in Ausdehnung ca. 30-40 %, mitreseziert. Die Resektion reicht nach kaudal bis zum Hypopharynxeingang. Das Präparat wurde im Ganzen entnommen. Fadenmarkierung. Zusätzlich Entnahme einer Randprobe im Bereich Zungenkörper Übergang Zungengrund, bis hinunter nach kaudal reichend. Diese geht ebenfalls fadenmarkiert zur Schnellschnittuntersuchung. Im Schnellschnitt Tumorpräparat und Randprobe im Gesunden. Somit R0-Situation. Es folgt nun noch die sorgfältige Blutstillung. Abschließend Inspektion. Keine Blutung mehr. Beendigung des Eingriffs ohne Komplikationen. 