Nach entsprechender Vorbereitung erfolgt zunächst die Tracheostoma-Anlage nach Eröffnen der Trachea zwischen dem 2. und 3. Trachealkörper. Anlage der mukokutanen Anastomose und Umintubation des Patienten. PEG-Anlage durch <CLINICIAN_NAME>/<CLINICIAN_NAME>: Vorschieben des Gastroösophagoskops unter ständiger Luftinsufflation, spntane Diaphanoskopie. Anlage einer PEG mit Fadendurchzugsmethode in typischer Art und Weise, keine Komplikationen. Anschließend gleichzeitiger Beginn mit der Hebung des Radialislappentransplantat durch <CLINICIAN_NAME> und <CLINICIAN_NAME>. Markieren der A. radialis, palpatorische Identifikation der distalen A. radialis und der A. ulnaris. Einzeichen der Lappengrenzen (9 x 5,5 cm) am distalen Unterarm proximal des Retinaculum flexorum mit S-förmigen Verlauf der Schnittführung nach proximal bis in die Fossa cubiti. Inzision von Kutan- und Subkutangewebe von proximal. Identifikation und Darstellen der venösen Konfluenz in der Fossa cubiti. Identifikation der V. cephalica und Präparation der Vena nach distal mit Integration in den Transplantatrand. Identifikation des Ramus externus, des Ramus superfizialis, des N. radialis, Schonung dieser. Darstellung des Gefäßstiels zwischen Musculus flexor carpi radialis und M. brachioradialis, hier Abpräparieren des Stiels ohne Verletzung des zu anastomosierenden Gefäßes. Nun wird die Schnittführung entlang der Lappengrenzen am distalen Unterarm durchgeführt. Hebung des radialen Anteils unter Belassung der Faszie der Sehne des M. brachioradialis. Anschließend Präparation bis auf die Unterarmfaszie. Inzision der Faszie u nd anschließend subfasziale Hebung der Unterarm-Faszie des Transplantatrands bis zur Sehne des M. flexor carpi radialis. Dabei wird darauf geachtet, das peritendinöse Gewebe auf der Flexorsehne zu belassen und die Arterie ulnaris zu schonen. Identifikation der Arterie. Radialisabklemmen mit einer Gefäßklemme. Nach 5 Minuten unter guter pulsoxymetrischer gemessener Sauerstoffsättigung gemessen am Daumen ca. 98 % erfolgt das Absetzen der Gefäße mit anschließender Ligatur mit Seidenfaden nach dem der Lappenschirm bereits komplett von der Unterlage abgelöst wurde. Perforatoren wurden mittels Gefäßclip versorgt. Bipolare Koagulierung. Der N. radialis in der medianen Seite des M. brachioradialis bleibt erhalten. Die A. brachialis wurde dargestellt sowie die A. radialis recurrens, A. ulnaris und die A. radialis sowie die A. interossea, die A. radialis wird abgesetzt unter Schonung aller o.g. Gefäße und mittels Seidenfaden ligiert. Subtile Blutstillung im Bereich des Wundbettes mittels bipolarer Koagulationspinzette. Zweischichtiger Wundverschluss im Bereich des proximalen Unterarms und Defektdeckung des Transplantates mit Spalthaut vom rechten Oberschenkel in typischer Art und Weise mit Stichelung der Spalthaut. Anlage eines Wundverbandes, Unterarmschiene, Beendigung der Transplantathebung ohne Komplikationen. Anschließend erfolgt die transorale Tumorresektion. Die Resektion umfasst dabei den vorderen Gaumenbogen sowie die unteren 2/3 des Tonsillenbettes. Dehnt sich nach lateral bis zur Mandibular auf und geht nach ventral in den lateralen Zungengrund hin sowie den Zungengrund über, um dann über den angrenzenden Hypopharynx und dann auch über die Hypopharynxhinterwand zu verlaufen. In die Tiefe hinein wird die Glandula submandibularis erreicht und dargestellt. Einsenden des Präparates auf einer Kork-Platte entsprechend markiert und orientiert. In der schnellschnitthistologischen Untersuchung finden sich noch Anteile von CIS im Bereich der Hypopharynxhinterwand als auch im Bereich des lateralen Resektionsrandes im Bereich der Mandibula/ Übergang zum Gaumenbogen. Hier erfolgen entsprechende Nachresektate, die sich dann schnellschnitthistologisch als tumorfrei erweisen. Insgesamt entsteht ein Defekt von etwa 10 x 5 cm. Dieselbe Größe hat auch dann der zu entnehmende Radialislappen vom linken Unterarm. Übergang zunächst zur Neck dissection auf der linken Seite. Hier werden die Region I bis V unter Erhalt sämtlicher nicht lymphatischer Strukturen ausgeräumt. Im Anschluss Durchtrennen der Sehne des M. digastricus. Präparation zunächst der A. thyroidea superior, die sich jedoch als kaliberschwach erweist. Anschließend werden die A. lingualis als auch Fazialis präpariert. Schlussendlich wird die A. facialis am Unterkiefer abgesetzt und nach unten geschlagen und später dann zur Anastomose verwendet werden. Danach Schaffen des Durchgangs in den Mundraum oberhalb des M. digastricus. Durchführen der selektiven Neck dissection der Region II bis IV auf der rechten Seite unter Erhalt sämtlicher lymphatischer Strukturen. Klinischen Anhalt für eine Lymphknotenmetastase ergibt sich auf keinen der beiden Seiten. Nach Heben des Radialislappentransplantates wird dieses in den Defekt eingeschwenkt und transoral als auch transzervikal in den Defekt eingenäht. Im Anschluss erfolgt die Anastomosierung der A. facialis an die A. radialis. Der venöse Abfluss wird durch 2 Venen in End zur Seit-Anastomosierung an die V. jugularis interna erreicht. Nach Abschluss von Redon-Wunddrainage auf beiden Seiten erfolgt der mehrschichtige Wundveschluss. Zum Abschluss Umintubation des Patienten auf eine 8er Trachealkanüle. Ende der Operation, Übergabe des Patienten an die Anästhesie. Fazit: Transorale Tumorresektion eines Tumors im Bereich der Glossotonsillarfurche mit Defektdeckung durch freien Radialislappentransplantat vom linken Unterarm, Neck dissection beidseits, Tracheostoma-Anlage. 