Zunächst Einleitung der Narkose und Intubation mit einem Lasertubus transoral über die Kollegen der Anästhesie. Eingehen mit dem Kleinsasser-Rohr und Identifikation des Tumors. Dieses ist sehr schwierig, da der Tumor durch die Biopsie verkleinert ist und nur noch eine narbige Stelle sichtbar ist. Daher wird zur Sicherheit an dieser Stelle eine Probe genommen, damit die Tumorresektion korrekt erfolgen kann. Im Schnellschnitt dieser Probe zeigt sich mind. Carinoma in situ und Verdacht auf ein invasives Karzinom passend zu der Vorhistologie und nach Rücksprache mit der Pathologie handelt es sich um die beschriebene Stelle. Daher nun Einsetzen des DaVinci-Mundsperrers. Einbringen von Kamera und Dissektionsarm und Dissektorarm. Nun wird der Tumor mittels monopolarer Koagulation roboterassistiert umschnitten und das Präparat geht insgesamt fadenmarkiert zum Schnellschnitt. Im Schnellschnitt ergibt sich im basalen/kaudalen Rand noch invasiver Tumor. Daher wird hier ein großes Nachresektat gemacht, fadenmarkiert und ebenfalls zum Schnellschnitt geschickt. An den tumorfernen Rändern basal und auch der Schleimhaut ist nun weder Carcinoma in situ noch invasives Karzinom nachzuweisen, d. h. endgültig R0-Situation. Bei der Nachresektion tritt eine mäßig starke Blutung auf, die monopolar koaguliert wird und damit gestillt wird. Aufgrund der relativ großflächigen Wundfläche am Zungengrund muss eine Schutz-Tracheotomie durchgeführt werden durch <CLINICIAN_NAME>. Hierfür Hautschnitt unterhalb des Ringknorpels. Präparation bis auf die Trachea. Durchtrennen des Schilddrüsenisthmus und Eingehen in die Trachea zwischen dem zweiten und dritten Trachealknorpel. Anlage einer Visiertracheotomie. Umintubation auf eine 8er Trachealkanüle und Beendigung des Eingriffs ohne Komplikationen. Der Patient geht wach zur Überwachung auf die Intensivstation. 