Verbringen der Patientin in den Operationssaal, aktive Patientenidentifikation, konsiliarisches Gespräch mit den Kollegen der Anästhesie. Daher Durchführen des team time out. Einleiten der Narkose und Intubation durch die Kollegen der Anästhesie. Anschließend Anlage der PEG-Magensonde. Hierzu vorsichtiges Einführen des flexiblen Endoskops unter Luftinsufflation. Anschließend positive Diaphanoskopie loco typico. Anschließend Hautdesinfektion des Bauches und des Oberbauches, Infiltrationsanästhesie und Anlage der PEG-Magensonde in Fadendurchzugstechnik problemlos durch <CLINICIAN_NAME> und <CLINICIAN_NAME>. Präoperative Gabe von 3 g Unacid. Anschließend erfolgt die Tumorresektion durch <CLINICIAN_NAME> . Einstellen des Zungengrundes durch <CLINICIAN_NAME> mit dem Spreizlaryngoskop und der Stütze. Hinzuziehen des Mikroskops. Es zeigt sich der in der Panendoskopie beschriebene Tumor von mindestens 1 cm Größe im kranialen Zungengrund nicht an die Mittellinie heranreichend, jedoch fraglich am kaudal medialen Rand noch unruhige Schleimhaut. Nun Einstellen des Lasers auf cw 8 Watt. Anzeichnen der Resektionsränder mit dem Laser. Sukzessive Resektion des Tumors mittels Laser unter Zuhilfenahme des Blakesley. Es wird auf das laterale Gefäßbündel geachtet. Es wird bis an die Grenzen des Oropharynx lateral und bis in die Vallecula hineingelasert. Die Raumforderung wird anschließend in toto fadenmarkiert zum Schnellschnitt geschickt mit den Markierungen kranial Zungengrund und lateral Oropharynxseitenwand, kaudal Vallecula und medial. Immer wieder akribische Blutstillung, dann trockne Wundverhältnisse. Es zeigt sich anschließend im Schnellschnitt ein randbildendes CIS von 3 Uhr bis 12 Uhr. Deshalb erfolgt nun die Nachresektion durch <CLINICIAN_NAME>. Hierzu Einstellen des Zungengrundes mit dem Spreizlaryngoskop sowie unter Zuhilfenahme der Stütze Einstellen mittels Mikroskop und Laser. Laser wird auf 8 Watt eingestellt. Nun sukzessive Nachresektion. Es werden endgültige Randproben erstellt von 3 Uhr/Oropharynxseitenwand bis 6 Uhr. Eine zweite Randprobe von 6 Uhr bis 9 Uhr, Fadenmarkierung bei 6 Uhr und dritte Randprobe von 9 Uhr bis 12 Uhr. Es zeigt sich, dass bei der Nachresektion komplett unauffällige Schleimhaut besteht, hier ist nicht zu differenzieren, ob ein CIS vorliegt oder normale Schleimhaut. Dann immer wieder Blutstillung mittels monopolarer Koagulation, anschließend nochmalige Inspektion des OP-Situs mit dem Kleinsasser-Rohr. Vereinzelt gezielte bipolare Koagulation. Es zeigt sich nun eine große Wundfläche über den gesamten Zungengrund von rechts bis auf die Gegenseite und die komplette Vallecula ausfüllend. Hier aber trockne Wundverhältnisse. Anschließend Übergang zur Neck dissection auf der rechten Seite. Hierzu nun Infiltrationsanästhesie von insgesamt 20 ml Ultracain im Bereich des Neck dissection-Schnitts zum einen auf der rechten Seite und auf der linke Seite. Hautdesinfektion des Operationsgebietes und steriles Abdecken des Operationsgebietes. Anschließend Anzeichnen der Landmarken beidseits von Mastoid, Jugulum, Unterkieferwinkel und Unterkieferrand und Sternocleidomastoideus-Vorderrand. Anschließend Anzeichnen der Hautschnitte rechts und links von mastoidal bogenförmig nach medial und zum Sternocleidomastoideus verlaufend nach kaudal. Hier wird darauf geachtet, einen möglichst symmetrischen Schnitt auf beiden Seiten anzuzeichnen. Nun Beginn auf der rechten Seite. Durchtrennen von Kutan- und Subkutangewebe, Durchtrennen des Platysmas. Nun Entwickeln des medialen Neck-Präparates und Präparation subplatysmal mittels Skalpell. Darstellen des Sternocleidomastoideus-Vorderrandes, Präparation auf diesen nach kaudal. Darstellen des N. accessorius und Schonen desselbigen. Darstellen der V. jugularis im gesamten Verlauf und Schonung derselbigen. Diese zeigt sich auffällig dünn, erst im kaudalen Anteil Level IV einen Kalibersprung. Darstellen der Ansa cervicalis, auch diese wird dargestellt und geschont. Darstellen des Omohyoideus und des M. digaster venter anterior und posterior und Schonen desselbigen. Darstellen der Unterkieferspeicheldrüse. Darstellen des N. hypoglossus und Schonen desselbigen. Nun Resektion des medialen Neck-Präparates. Hier fallen 2 suspekte Lymphknoten Level II auf. Diese werden in toto mitreseziert. Darstellen der Bifurkation interna und externa sowie der A. thyroidea superior und Schonen derselbigen. Anmerkung: Beim Hautschnitt wurde der N. auricularis magnus dargestellt und schont. Ein größerer kaliberstarker Abgang der V. jugularis externa wurde ligiert. Nun Resektion des lateralen Halsdreieckes. Hier zunächst noch Darstellen und Schonen des Nervus vagus, das Accessoriusdreieck wird kranial des N. accessorius reseziert, Mobilisieren unter dem N. accessorius hindurch. Präparation bis auf die Plexusäste und Resektion des lateralen Neck-Präparates von kranial nach kaudal bis ins Level IV sowie Level Va und b. Die Plexusäste werden ebenfalls geschont. Entnahme des lateralen Neck-Präparates. Die V. facialis war nicht darstellbar. Nun gezielte bipolare Koagulation, Spülung mit H202 und mit Ringer. Erhöhung des Druckes auf 160, gezielte bipolare Koagulation, ansonsten sehr trockne Wundverhältnisse. Hier dann Anlage einer 10er Redon und zweischichtiger Wundverschluss mittels Subkutan - und Kutannähten. Auflage eines Druckverbandes. Hinwendung zur Gegenseite. Hier identisches Vorgehen. Zunächst Durchtrennen mit dem Skalpell von Kutan- und Subkutangewebe sowie des Platysmas. Darstellen des N. auricularis magnus. Schonen desselbigen. Durchtrennen Abgänge der V. jugularis externa und Ligation derselbigen. Das Neck-Präparat wird subplatysmal präpariert. Darstellen des Sternocleidomastoideus-Vorderrandes und Präparation nach kaudal. Darstellen der V. jugularis und Schonen derselbigen. Darstellen des N. accessorius und ebenfalls Schonen desselbigen. Darstellen des Omohyoideus. Präparation nach kranial. Darstellen des M. digaster venter anterior und posterior sowie der Unterkieferspeicheldrüse. Nun Resektion des medialen Neck-Präparates unter Darstellen der Ansa cervicalis und des N. hypoglossus, der geschont wird. Entnahme des medialen Neck-Präparates. Resektion des lateralen Neck-Präparates. Noch wird die A. carotis sowie der Vagus dargestellt und geschont. Das Level IIa sowie Va und III wird ebenfalls bis zum Level IV reseziert. Die Plexusäste werden dargestellt und geschont. Dann gezielte bipolare Koagulation, Spülung mit H202 und mit Ringer. Erhöhen des Peeps und des Druckes, dann keine weiteren Blutungen. Trockne Wundverhältnisse. Einlage einer 10er Redon und zweischichtiger Wundverschluss mittels Subkutan- und Kutannähten. Auflage eines Druckverbandes. Nun noch Anlage einer Schutztracheotomie. Hierzu Anzeichnen von Incisura thyroidea, Ringknorpel, Jugulum und des geplanten Hautschnittes 1 QF unterhalb des Ringknorpels. Nun Durchführen des Hautschnittes von ca. 3 cm horizontal und Durchtrennen der Haut und des Subkutangewebes. Darstellen einer größeren kaliberstarken Vene, diese wird ligiert. Präparation auf die infrahyale Muskulatur. Eingehen in der Medianlinie. Darstellen des Ringknorpels,, Darstellen des Isthmus, dieser ist relativ weit kranial. Unterminieren des Isthmus mittels Klemme. Insgesamt ist der Isthmus sehr schmal, deshalb Koagulation in der Medianlinie und Durchtrennen des Isthmuses. Darstellen der Tracheavorderfläche und der Trachealspangen. In der Tiefe lässt sich der Truncus brachiocephalicus palpieren. Nun Identifikation des Bereiches zwischen 2. und 3. Ringknorpel. Eingehen mit dem Scherchen. Annaht mittels Rückstichnaht mittels 2 kaudal und 2 kranial. Hautnaht mittels 2 Stichen rechts und links. Dann problemlose Umintubation auf eine 8er Kanüle und Beendigung des Eingriffes ohne Komplikationen. Präoperative Gabe von 3 g Unacid. Die Patientin geht intubiert beatmet auf Intensivstation. Bitte Beachten der Histologie. 