Hier zunächst Konsilgespräch mit der Anästhesie. Und nach Einleitung der Narkose Durchführen der Tracheoskopie und Inspektion des Endolarynx bis zum Bifurkation. Hier unauffällige Verhältnisse. Kein Hinweis für Schleihautunregelmäßigkeiten. Nach Intubation dann Durchführung der Hypopharyngoskopie, Mikrolaryngoskopie und Pharyngoskopie. Hier jeweils unauffällige Verhältnisse bis auf die vorgeschriebene Läsion ca. 1 cm groß im Bereich des harten Gaumens, die dann Ausläufer von rötlich veränderter Schleimhaut bis zum weichen Gaumen hat. Nachdem zuvor dann nochmals die Gastroösophagoskopie flexibel durchgeführt wurde, wobei sich im Magen eine entzündete Schleimhaut zeigt, wird dann die lokale Erusion bei Neoplasieverdacht im Sinne einer Excisionsbiopsie mit dem CO2-Laser und dem Handstück mit 10 Watt Leistung sukzessive herauspräpariert. Dies gelingt gut. Fadenmarkierung mit einer Fadenmarkierung kurz-kurz für vorne und einer Fadenmarkierung lang-lang für lateral. Das Präparat geht zur endgültigen Histologie. Nun, nach sorgfältiger Blutstillung Umlagerung zur Ohroperation auf der rechten Seite. Hierzu nach sterilem Abdecken Hilfsschnitt und Gegenincision. Insgesamt sehr starke Blutung bei dem Patienten, der unter Heparinisierung steht und jedoch niedrige Thrombozyten von 80.000 hat. Diese Blutungen erschweren die Operation deutlich. Auf Grund einer koronaren Herzerkrankung in der Vorgeschichte kann leider auch kein Xylocain oder Lidocain mit Adrenalinzusatz eingespritzt werden. Nach weiterer sorgfältiger Blutstillung dann Entwicklung eines Stacke-II-Lappens und Exposition des von in der Vorderwand ausgehenden Cholesteatoms im Gehörgang. Dieses wird zirkulär umschnitten. Dann wird die Gehörgangshaut im Sinne eines vorderen tympanomeatalen Lappens abpräpariert und der Cholesteatomsack vollständig ausgelöst. Auch dies gelingt gut. Nun zeigt sich gleichzeitig noch eine knöcherne Gehögangsstenose, so dass diese teilweise mit dem Diamantbohrer sehr vorsichtig und schwierig, um den immer wieder blutenden vorderen tympanomeatalen Lappen zu schonen, weggebohrt wird. Auch dies gelingt gut. Besserer Einblick Richtung Trommelfell. Nun wird Tragusknorpel entnommen. Auch hier sorgfältige Blutstillung. Der Tragusknorpel wird dann als Knorpelperichondriumplatte zur Rekonstruktion der Gehörgangsvorderwand in diese eingestellt. Zusächtlich wird Perichondrium darüber gelegt, um eine Angleichung des Niveaus der noch verbliebenen Gehörgangshaut zu erreichen. Auffüllen des Gehörgangs mit vibravenös Gelitta. Naht des Hilfsschnitts. Salbenstreifentamponade und nach Konsilgespräch mit der Anästhesie dann Beedigung des Eingriffs. 