Einleitendes Konsilgespräch mit der Anästhesie. Sodann Einstellen des Kehlkopfes mit dem Kleinsasserrohr der Größe C. Dies gestaltet sich extrem schwierig. Durch entsprechende Positionierung des Patienten gelingt es doch die Glottisebene gut einzustellen. Mithilfe des Lasers Umschneiden des Tumors im Sinne einer Chordektomie rechts. Die Resektion reicht schlussendlich von der hinteren Kommissur von der Spitze des Aryknorpels bis zur vorderen Kommissur. Sorgfältige Präparation im paraglottischen Raum. Umsetzen des MLE-Rohres und Wechseln des MLE-Rohres, sodass die vordere Kommissur mit dem kleinsten MLE-Rohr ( Größe D ) exponiert werden kann. Es gelingt klinisch eindeutig den Tumor im Gesunden zu umschneiden, wobei große Teile des subglottischen Abhanges und der M. vocalis mitreseziert werden. Im Bereich der vorderen Kommissur wird umschrieben der Knorpel freigelegt. Soweit intraoperativ beurteilbar gelingt es, den Tumor vollständig im Gesunden zu umschneiden. Dies wird ermöglicht durch häufigen Wechsel der Einstellung und durch massiven Druck von außen. Nach Resektion des Tumors nun Entnahme von insgesamt vier Randproben, welche im Schnellschnitt alle als tumorfrei befundet werden. Sorgfältige Blutstillung. Beendigung des Eingriffs. In Anbetracht der Größe des Tumors ist unbedingt eine Kontroll-MLE in 6-8 Wochen indiziert. Abschließendes Konsilgespräch mit der Anästhesie. Verbringen des Patienten auf die Aufwachstation. 