Verbringen des Patienten in den Operationssaal. Durchführen des team time outs und einleitendes konsiliarisches Gespräch mit den Kollegen der Anästhesie. Einleitung der Intubationsnarkose und Intubation mit einem Lasertubus. Tubusfixation im linken Mundwinkel. Kopflagerung in leichter Reklinationslage durch den Operateur. Eingehen mit dem Kleinsasser-Rohr Größe D in den Larynx und Einstellen des Befundes. Es zeigt sich eine exophytische Raumforderung im Bereich der vorderen rechten Stimmlippe, die allerdings nicht wie vorbeschrieben in die vordere Kommissur hineinreicht, sondern 2 mm davor endet. Abdecken des Patienten mit feuchten Tüchern und Instillation des CO2 Lasers. Sukzessive Laserresektion des Befundes mit genügend Sicherheitsabstand mit 5 Watt im continuous wave Modus. Der Tumor kann mit dem Zängelchen nach medial gehalten werden. Der Tumor reicht ca. 2-3 mm unterhalb des freien Stimmlippenrandes. Präparation nach anterior bis auf das Perichondrium des Schildknorpels. Hierbei zeigt sich kein Anhalt für eine Infiltration der vorderen Kommissur, erst recht nicht der linken Stimmlippenseite. Gewinnung von 4 Randproben (1: vordere Kommissur, 2: subglottischer Absetzungsrand, 3: lateraler Absetzungsrand der Stimmlippe und 4: posteriorer Absetzungsrand) und Einsenden der Proben zur schnellschnitt-histopathologischen Begutachtung. Nach Rückmeldung durch die Kollegen der Pathologie zeigt sich im Bereich der vorderen und der hinteren Kommissur ein V.a. höhergradige Dysplasie. Differentialdiagnostisch Artefakte durch die Laserresektion. Nach ausführlicher Befunddiskussion können sich die Kollegen nicht festlegen, ob es sich um ein Artefakt oder um eine Dysplasie handelt. Daher Beschluss in Rücksprache mit <CLINICIAN_NAME> und <CLINICIAN_NAME> der Gewinnung von 2 weiteren Randproben im Bereich der vorderen und der posterioren Kommissur und Einsenden zur endgültigen histopathologischen Begutachtung. Beendigung der Operation ohne Komplikationen bei trocknem Operationssitus. Zusammenfassung: Es erfolgte die Laserresektion eines cT1a Stimmlippenkarzinoms auf der rechten Seite. Bitte Beachten der endgültigen histopathologischen Begutachtung und Fallvorstellung in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz. Eine Kontroll-MLE sollte in jedem Fall iln 8 Wochen erfolgen. 