Operateure: <CLINICIAN_NAME>, <CLINICIAN_NAME>, Gast Zunächst PEG-Anlage. Problemloses Eingehen mit dem flexiblen Ösophagoskop. Unter Diaphanoskopie nach Infiltration von Lokalanästhetikum Eingehen mit dem Trokar etwa 2 Querfinger unterhalb des Rippenbogens in den Magen. Anlage der PEG-Sonde in typischer Art und Weise. Umlagern zur Tumortonsillektomie: Es zeigt sich der vorbeschriebene ulzerierende Tumor im Bereich der rechten Tonsillenloge, welcher bis weit in den Zungengrund hineinreicht Beginnend am oberen Tonsillenpol wird dieser nun sukzessive mit dem Elektromesser von der Muskulatur des Gaumens gelöst. Immer wieder sorgfältige Blutstillung mittels bipolarer Elektrokoagulation. Im Zungengrundbereich hat der Tumor tief die Muskulatur infiltriert. Die Arteria und Vena lingualis müssen ligiert werden. Der Tumor wird en bloc entfernt, im Bereich des hinteren Gaumenbogens wird ein Nachresektat entnommen bei makroskopisch nicht ganz sicherer Tumorfreiheit. Insgesamt wurde der Tumor mit einem Sicherheitsabstand von 0,5 bis 1 cm entfernt. Aufgrund der ausgedehnten Infiltration in die Halsmuskulatur, Entschluss von <CLINICIAN_NAME>, auf die zeitgleiche Neck dissection zu verzichten und erst stabile Wundverhältnisse abzuwarten. Nach Zuwarten nochmaliger mehrfacher bipolarer Koagulation Richtung Zungengrund besteht Blutstille. Nun Umlagern zur Tracheotomie. Nach Infiltrationsanästhesie von Xylocain mit Adrenalin 1 % 1:200 000 Hautschnitt etwa 2 Querfinger unterhalb des Ringknorpels. Nun Durchtrennung des subkutanen Fettgewebes. Spaltung der prälaryngealen Muskulatur durch Eingehen in die Linea alba. Darstellung des Schilddrüsenisthmus und Ligatur einer großen Längsvene. Dieser wird mit dem Overholt unterminiert und mittels Einklemmen zweier Isthmusklemmen im Bereich des Isthmus durchtrennt. Hier überwindliche Isthmusnaht und nochmalige bipolare Elektrokoagulation. Eingehen in die Trachea unterhalb des 2. Trachealknorpels. Anlage eines kaudal gestielten Trachealflaps und Ausnaht zur Epithelialisierung sowie jeweils zweier Hautnähte nach lateral. Problemloser Einsatz einer 8er Rüschkanüle. Nun nochmals Inspektion des Tumorbettes im Bereich des Oropharynx. Hier besteht Blutstille. Hiermit Beendigung des Eingriffs. Insgesamt ausgedehnter Tumor im Bereich der linken Tonsillenloge mit Infiltration in den Zungengrund. Aufgrund der erhöhten Nachblutungsgefahr vorübergehende Anlage eines Tracheostomas. Im Intervall von etwa 10 Tagen sollte die Neck dissection und ggf. Nachresektion im Bereich des Tumorbettes erfolgen. 