Umschneiden des Tumors mit der elektrischen Nadel weit im Gesunden und sorgfältiges Herauspräparieren des Tumors. Hier wird im Bereich des weichen Gaumens bis zur Mittellinie gegangen. Partiell wird der hintere Gaumenbogen reseziert. Die Muskulatur wird freigelegt. Darüber hinaus erstreckt sich die Resektion bis in den Zungengrund. Soweit intraoperativ beurteilbar gelingt die Resektion in sano, wobei Teile des hinteren Gaumenbogens geopfert werden müssen. Sorgfältige Blutstillung. Entnahme von repräsentativen Randproben welche im Schnellschnitt als tumorfrei befundet werden. Es liegt somit auch eine histologische R0 Resektion vor. Nun Bilden eines kaudal gestielten Lappens im Bereich der lateralen Pharynxwand rechts und Rekonstruktion des hinteren Gaumenbogens durch subtile Naht mit Monocrylnähten. Sorgfältige Blutstillung. Zunächst soll abgewartet werden, ob diese Rekonstruktion des hinteren Gaumenbogens für die Schluckfunktion der Patientin ausreichend ist. Aufgrund dessen jetzt, lediglich Anlage einer PEG in üblicher Weise. Sollte die Patientin nicht regurgitieren so ist eine zweizeitige Neck dissection in ca. 2-3 Wochen zu empfehlen. Sollte eine Regurgitation auftreten, so wäre im gleichen Eingriff dann auch die Rekonstruktion des weichen Gaumens mit einem Radialislappen durchführbar. Wie oben erwähnt nach Durchführen einer flexiblen Ösophagoskopie und Gastroskopie Anlage der PEG in üblicher Weise. 