Nach aktiver Patientenidentifikation erfolgt das Einschleusen der Patientin in den Operationssaal. Einleitendes Konsilgespräch mit der Anästhesie. Durchführen des Team-time-outs. Einleiten der Narkose durch die Kollegen der Anästhesie. Lagerung der Patientin durch den Operateur. Einsetzen des armierten Mundsperrers sowie Anschlingen der Zungenspitze. Palpatorische Identifikation der Tumorgrenzen im Bereich des rechts-lateralen, hinteren Zungendrittels. Markierung der Resektionsgrenzen mithilfe der monopolaren Nadel. Sukzessives Umschneiden des Tumors unter Beachtung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes. Zwischendurch erfolgt immer wieder eine punktuelle Blutstillung. Resektion des Tumors in toto sowie Durchführen einer Fadenmarkierung. Erneute Blutstillung mittels bipolarer Koagulation. Bei makroskopisch ausreichendem Sicherheitsabstand wird auf die Entnahme von definitiven Randproben bewusst verzichtet. Bei trockenem Wundbett wird die Operation nun komplikationslos beendet. Entfernen der Zungenannaht sowie des armierten Mundsperrers. Abschließendes Konsilgespräch mit der Anästhesie. Postoperativ, bitte nach Erhalt der definitiven Histologie, Vorstellung in der interdisziplinären Tumorkonferenz. Bei zu erwartender Ablehnung hinsichtlich der notwendigen adjuvanten Therapie sollte eine eindeutige Empfehlung der Patientin gegenüber ausgesprochen werden. 