Einleitendes Konsilgespräch mit der Anästhesie. Intubation des Patienten durch die Anästhesie, was sich aufgrund der anatomischen Situation sehr schwierig gestaltet. Einstellen mit dem Kleinsasserrohr der Größe C. Es zeigen sich granulierende Veränderungen im Bereich des Kehlkopfes bei Z.n. Nikotin-Abusus sowie operativem Vorgehen. Ein sicheres tumoröses Geschehen ist nicht mehr erkennbar, nachdem bei der Erst-OP vor ca. 6 Wochen der Tumor bereits subtotal abgetragen wurde. Im Bereich der ehemaligen Tumorregion, im Bereich der Glottis rechts vorne, erfolgt eine Nachresektion. Sorgfältige Blutstillung. Das operative Vorgehen ist durch eine sehr schwierige Einstellbarkeit des Patienten deutlich behindert. Es wird gewechselt zwischen dem Kleinsasserrohr der Größe und der Größe D. Soweit intraoperativ beurteilbar, ist nunmehr kein Tumor mehr feststellbar. Es wird eine Randprobe im Bereich links vorne entnommen. Extrem schwieriges Vorgehen. Aufgrund der nun vorliegenden Situation keine weiteren Maßnahmen. Abschließend Endoskopie der zervikalen Trachea, der Glottis, der Subglottis und Supraglottis. Allseits kein Nachweis von Tumormanifestation bei insgesamt jedoch deutlich alterierten Schleimhautverhältnissen. Abwarten der Randprobe sowie erneute Kontroll-Mikrolaryngoendoskopie in ca. 6-8 Wochen. Weitere Maßnahmen sollten in Anbetracht der Gesamtsituation des Patienten mit sehr engem Kehlkopf und der Gefahr der Ödembildung unterbleiben. Abschließendes Konsilgespräch mit der Anästhesie. Es wird hier insbesondere die Gefahr der postoperativen Ödembildung diskutiert. Anmerkung: Aufgrund der Voroperation und der Gesamtsituation des Patienten sowie in Anbetracht des lokalen Befundes extrem schwieriges operatives Vorgehen. 