Zunächst PEG-Anlage: Eingehen mit dem Gastroskop. Nach Herstellung der Diaphanoskopie problemlose Einlage einer 15er Bauchwandsonde. Fixierung in typischer Weise an der Bauchwand. Anschließend Umlagerung zur Laserresektion: Eingehen mit dem Spreizlaryngoskop. Darstellen des Tumors, welches gut gelingt. Mit dem CO2-Laser mit einer Leistung von 5-7 Watt wird der Tumor sukzessive deutlich im Gesunden umschnitten. Im kaudal-medialen Bereich zeigt sich eine kleine Schleimhautveränderung, welche ebenfalls verdächtig ist und etwa ca. 1 cm vom Haupttumor entfernt ist. Diese wird mit in die Resektion einbezogen. Anschließend wird das Präparat entnommen und fadenmarkiert sowie zum Schnellschnitt geschickt. Randprobe von medial wird ebenfalls entnommen und zum Schnellschnitt geschickt. Randprobe medial mit mindestens mittelgradigen Dysplasien laut Pathologie. Daher Nachresektion empfohlen. Im Hauptpräparat nach basal relativ knapp, obwohl hier mikroskopisch gute Ränder bestanden. Auch hier Nachresektion empfohlen. Daher nochmals Nachresektion Nochmals Eingehen mit dem Spreizlaryngoskop. Von der Muskelwand wird lateral eine weitere Schicht entfernt. Ein durchlaufender Nerv, wahrscheinlich der N. laryngeus superior, wird dabei geschont. Anschließend auch nochmals Entnahme einer Randprobe aus dem medialen Schliemhautrand, in welchem die Dysplasien nachgewiesen wurden. Beide gehen zur endgültigen Befundung. Anschließend sorgfältige Blutstillung. Umlagerung zur Neck dissection: Hautdesinfektion. Einspritzen von insgesamt 10 ml Ultracain 1% mit Adrenalin. Sodann steriles Abdecken. Schnitt in typischer Weise geschwungen vor dem M. sternocleidomastoideus. Darstellen des M. sternocleidomastoideus. Darstellung des M. omohyoideus und des M. digastricus. Darstellen der V. jugularis interna, V. jugularis externa, A. carotis interna/externa, N. vagus, N. hypoglossus und N. accessorius. Sukzessives Entnehmen der Lymphknoten Level II bis IV unter Darstellung und Erhalt der Äste des Plexus zervicalis. Anschließend sorgfältige Blutstillung. Schichtweiser Wundverschluss unter Einlage einer Redon-Drainage. Beendigung des Eingriffs ohne Komplikationen. Bei Abschluss nochmalig Kontrolle der enoralen Situation. Hier keine Blutung. Insgesamt kleines Karzinom am oro-/hypopharyngealen Übergang, welches nach basal wegen knappem Rand und nach medial wegen Dysplasien nochmals nachreseziert wurde. Neck dissection rechts. Postoperativ lockern der PEG in typischer Weise am Folgetag. Antibiose, welche gegeben wurde, bitte für eine Woche weiter verabreichen. Nach Erhalt der endgültigen Histologie weiteres Vorgehen bzw. Vorstellung in der interdisziplinären Tumorkonferenz. 