Zunächst Lagern des Patienten nach Intubation. Einlage Zahnschutz. Eingehen mit dem Spreizlaryngoskop. Einstellen des Tumors. Dieser erscheint mit etwas flacheren Ausläufern nach unten und auch nach medial etwas größer als beschrieben. Es erfolgt nun die endoskopisch kontrollierte Laserresektion des Tumors. Dieser wird mit Sicherheitsabstand von mindestens 10 mm allseitig umschnitten und makroskopisch und mikroskopisch im Gesunden entfernt. Resektion umfasst Aryfalte lateral, vordere Sinus piriformes-Wand und laterale Sinus piriformes-Wand bis hin zur Spitze, den Sinus piriformes nach kaudal und zum Beginn des Zungengrundes nach kranial. Der Tumor wird in mehreren Anteilen entfernt. Anschließend Randproben von kaudal aus dem angrenzenden Sinus piriformes, aus der Aryfalte links, aus dem Sinus piriformes-Eingang kranial sowie lateral aus dem Bereich der Pharynxwand und laterobasal aus dem Bereich der noch vorhandenen muskulären Pharynxwand. Alle Randproben im Schnellschnitt tumorfrei. Somit R0-Status. Es erfolgt nun die sorgfältige Blutstillung. Beendigung der Operation bei blutungsfreiem Situs. Aufgrund der Gesamtsituation des Patienten wird zunächst auf eine Tracheotomie verzichtet. Patient soll auf Intensiv verlegt werden und am nächsten kontrolliert extubiert werden, falls hier Komplikationen auftreten, ist eine Tracheotomie dann wohl nicht zu vermeiden. Neck dissection beidseits im Intervall notwendig bei N+-Status. Ernährung über die eingelegte Magensonde und Kostaufbau nach 5 bis 7 Tagen bzw. Schlucktraining. Tracheotomie durch <CLINICIAN_NAME> und <CLINICIAN_NAME>. Einzeichnen der Landmarken, steriles Abjodieren. Hautschnitt und Präparation durch das subkutane Fettgewebe. Nun strenge Perforation in der Mittellinie bis auf die prälaryngeale Muskulatur, hier wird eine größere Vene beidseits ligiert. Durchtrennen der prälaryngealen Muskulatur und zur Seite schieben von dieser. Nun Aufsuchen des Ringknorpels und Präparation der Schilddrüse unterhalb des Ringknorpels. Sorgfältige Präparation auf die Trachea und Unterminierung der Schilddrüse. Bipolare Koagulation der Schilddrüse und Durchtrennung von dieser. Nun Freilegung der Trachea mittels Stieltupfern. Die Trachea liegt nun in einem gut überschaubaren Areal frei. Nach Rücksprache mit der Anästhesie Eingehen in die Trachea zwischen dem 2. und 3. Trachealknorpel und Anlage einer Visiertracheotomie. Einnähen des Tracheostomas in üblicher Art und Weise. Problemlose Umintubation auf eine 8er Kanüle geblockt. 