PEG-Anlage (<CLINICIAN_NAME>): Anlage der PEG-Sonde nach flexibler Gastroösophagoskopie und Durchführen der positiven Diaphanoskopie in üblicher Art und Weise in Fadendurchzugsmethode. Entnahme des Radialislappens links (<CLINICIAN_NAME>): Palpatorische Identifikation der distalen A. radialis. Einzeichnen der Lappengrenzen 9x7 cm am distalen Unterarm proximal des Retinaculum floxorom mit S-förmig verlaufender Schnittführung nach proximal bis in die Fossa cubiti. Inzision von kutan und subkutan von proximal beginnend, Identifikation und Darstellung der venösen Konfluenz in die Fossa cubiti. Die Vena cephalicae ist auf dieser Seite gut ausgebildet. Es liegen nun bereits 2 große Venen zur Anastomosa in der Fossa cubiti. Nun Identifikation des Ramus externus des Nervus radialis und belassen des Peritendineum der Sehne des M. brachioradialis und Inzision bis auf die Unterarmfaszie .Inzision der Faszie und anschließend fasziale Hebung des Lappens bis zum Ende des M. flexor carpi radialis. Dabei wird darauf geachtet, das Peritendineum auf der Flexorsehne zu belassen und die A. ulnaris zu schonen. Die A. ulnaris wird geschont, die A. radialis distal identifiziert, palpatorisch getastet und abgeklemmt. Abklemmen der Gefäße mit der HDS-Klemme, nach 5 Minuten unter guter pulsoxymetrisch gemessener Sauerstoffsättigung am Gaumen erfolgt das Absetzen der Gefäße mit anschließender Ligatur Ethibond 0. Die sukzessive Ablösung des Lappenstiels vom M. flexor pollicis longus wurde durchgeführt. Größere Perforatoren wurden mit Clips versorgt. Die A. ulnaris, die brachialis und die radialis werden proximal identifiziert. Der Lappen wird dann an der Arteria radialis abgesetzt und 2 große Venen in der Fossa cubiti werden ebenfalls abgesetzt, die sich für die Anastomose eignen. Der Lappen wird mit Heparin gespült. Regelrechte Situation. Nun wird der Lappen für die Einnaht übergeben und der Arm wird proximal 2-schichtig verschlossen mit 4-0 Vicryl und 5-0 Ethilon. Distal wird der entstandene Defekt mittels Spalthaut mit 5-0 Ethilon genäht. Nun Anlegen der zuvor angepassten Unterarmschiene und Beendigung der Lappenhebung ohne Komplikationen. Tumorresektion durch <CLINICIAN_NAME> und <CLINICIAN_NAME>: Einsetzen des McIvor-Mundsperrers mit dem kleinen Spatel und Einstellen des Situs. Hier zeigt sich eine derbe, ulzerierte Raumforderung in Lokalisation auf die linke Tonsillenloge. Submukös reicht die Raumforderung knapp oberhalb über den kranialen Tonsillenpol hinaus. Im Beisein von <CLINICIAN_NAME> werden die Resektionsgrenzen festgelegt. Sukzessive Tumorresektion nach Mobilisierung des oberen Tumorpols unter ständiger palpatorischer Kontrolle. Die Resektion erfolgt im gesunden Muskelgewebe. Lateral wird parapharyngeales Fett dargestellt. Blutungen werden mit der bipolaren Koagulationspinzette gestillt. Nach Umschneiden des kaudalen Tonsillenpols unter Belassung eines Streifens vom Zungengrundes am Tumorresektat erfolgt die Fadenmarkierung an allen 4 Quadranten. Das Resektat wird im Ganzen auf Kork gesteckt zur schnellschnitthistopathologischen Begutachtung eingesandt. Nach 1 Std. kommt die Rückmeldung, dass der Tumor R0 reseziert sei. Alle Tumorränder sind frei. Nun subtile Blutstillung im Tumorbett mittels bipolarer Koagulationspinzette. Durchführen der Neck dissection auf der linken Seite durch <CLINICIAN_NAME>: Nach Infiltration mit Adrenalin-haltigem Lokalanästhetikum Anlage des entsprechenden bogenförmigen Hautschnittes. Scharfe Präparation durch die Kutis und Subkutis mit Darstellen des Musculus sternocleidomastoideus. Unmittelbar angrenzend daran befindet sich die große, gut verschiebliche Metastase. Diese wird allseits zunächst einmal dargestellt, wobei das Neck dissection-Präparat entlang des Musculus omohyoideus, Musculus digastricus mit Anteilen der kaudalen Glandula parotis, als auch des Musculus sternocleidomastoideus sukzessive präpariert wird. Eröffnen der Gefäßnervenscheide kaudal und Präparation nach kranial. Dabei Darstellen der Vena jugularis interna und der Arteria carotis communis sowie des dazwischenliegenden Nervus vagus, der bis zuletzt geschont werden kann. Anschließend sukzessive Präparation nach kranial unter sukzessivem Ablösen der großen Metastase von der Vena jugularis interna, was schlussendlich auch in einer gesunden Schicht gelingt. Von ventral her wird der Musculus digastricus von seinem vorderen Bauch über seine Sehne zum hinteren Bauch verfolgt und somit auch das Präparat nach lateral präpariert. Der Nervus hypoglossus wird dabei erhalten. Zuletzt wird die Metastase mit den kaudalen Anteilen der Glandula parotis schlussendlich von der Gefäßnervenscheide vollständig abgelöst. Auch der Nervus accessorius kann dabei aus der Regio II in toto unversehrt erhalten werden. Im Anschluss erfolgt dann die Vervollständigung der Neck dissection unter Resektion der Regionen II bis V, sodass das Neck dissection-Präparat mitsamt der großen Metastase En-bloc reseziert werden kann. Im Anschluss dann Entfernen der Glandula submandibularis und Ausräumen der Regio I. Hier zeigt sich neben dem Nervus lingualis auch der Defekt nach enoral, der später für den Lappen dienen wird. Neck dissection auf der rechts durch <CLINICIAN_NAME> und PJ: Hautinzision am Vorderrand des Musculus sternocleidomastoideus. Durchtrennung des Kutan- und Subkutangewebes. Darstellen des Platysmas und Durchtrennen des Platysmas. Anschlingen des Platysmas und subplatysmale Lappenpräparation. Unterbindung der Vena jugularis externa. Darstellung des Nervus auricularis magnus und Schonung des Nervens. Nun Präparation in die Tiefe entlang des Vorderrandes des Musculus sternocleidomastoideus. Darstellen des Musculus digastricus Venter posterior sowie des Musculus omohyoideus. Einsetzen von stumpfen Wundsperrern und Darstellung der Halsgefäßnervenscheide. Diese wird sukzessive vom Neck-Präparat befreit. Nun Entfernung des Neck-Präparates nach Darstellung und Befreiung des Nervus accessorius von kranial nach kaudal unter Mitnahme Level II a, II b, III, IV und V. Einlage einer 10er Redon-Drainage. Subtile Blutstillung mittels bipolarer Koagulationspinzette. Spülung mit Wasserstoff und Ringer und zweischichtiger Wundverschluss auf der rechten Halsseite. Nun erfolgt die Einnaht des Radialistransplantats durch <CLINICIAN_NAME>: Anschlingen des kranialen Lappenendes zervikal mit einer Klemme und Durchziehen durch den Durchbruch. Einlegen des Transplantats in die Tumorresektionsloge. Nun Lappenfixation und Einnaht des Lappens in Einzelknopfnähten in üblicher Art und Weise ohne Komplikationen. Inspektorisch zeigt sich ein guter Verschluss bei gut passendem Transplantat. Anastomosen durch <CLINICIAN_NAME>: Nach entsprechender Einnaht des Lappens enoral wird der Stiel nach außen ausgeleitet und mit 2 Haltefäden fixiert. Die arterielle Anastomose erfolgt an die Arteria thyroidea superior auf der linken Seite. Der venöse Abfluss wird dann durch die beiden vorhandenen Venen gewährleistet, die in End-zu-Seit-Manier an die Vena jugularis interna angeschlossen werden. Es erfolgt noch die Anlage der Tracheotomie durch <CLINICIAN_NAME>: Hierfür horizontale Hautinzision knapp unterhalb des Krikoids über 2 cm. Durchtrennung des Kutan- und Subkutangewebes. Präparation in das Fettgewebe und Darstellen der infralaryngealen Muskulatur, diese wird in der Mitte gespalten und der Schilddrüsenisthmus dargestellt. Unterminieren des Schilddrüsenisthmus. Bipolare Koagulation und Durchtrennung mit dem Scherchen. Identifikation der Tracheavorderwand und Eingehen in den 2. und 3. Intertrachealringraum. Einnaht des Tracheostomas in üblicher Art und Weise mittels epithelisierenden Einzelknopfnähten. Anlage einer 9er Trachealkanüle und Beendigung der Tracheotomie ohne Komplikationen. 