Zunächst Beginn des Eingriffs mit der nochmaligen Panendoskopie und der Untersuchung des Oropharynx und Hypopharynx. Hier zeigt sich eine exophytische Raumforderung an der Uvulabasis rechtsseitig sowie am Weichgaumen rechts mit fraglichem Übergang auf die Tonsille. Die Schleimhaut ist hier unruhig verändert, zeigt aber keine exophytischen Veränderungen im Bereich der Tonsille. Nun Einsetzen des Mundsperrers und Lagerung des Patienten zur TORS-Resektion. Sodann Beginn mit der Schnittführung mittels monopolarer Spatel und der Maryland-Klemme jeweils 5 mm um die Schnittführung. Beginn an der Uvulabasis unter Schonung der Mittellinie, erstreckt sich über den Weichgaumen bis an die Sehnenspitze und den hinteren Weichgaumenbogen. Es erfolgt dann die Dissektion der Tonsille mit einem Saum Weichgewebe, so dass hier aber die Pharynxmuskulatur noch nicht erreicht wird. Absetzen der Tonsille dann am unteren Tonsillenpol. Nun Entnahme einer zusätzlichen Randprobe an der Uvulabasis, die hier intraoperativ im Schnellschnitt als frei diagnostiziert wird. Sonstiges Präparat, welches fadenmarkiert zur Schnellschnittdiagnostik eingesandt wurde, wird dann noch am Weichgaumen vorne im mittleren bis zum unteren Drittel als Carcinoma in situ befundet, weshalb hier eine Resektion im Sinne einer Streifenresektion des vorderen Weichgaumens erfolgt. Dann nochmalige Entnahme einer Randprobe, im Sinne eines Streifens des vorderen Weichgaumens, die hier dann fadenmarkiert zur nochmaligen Schnellschnittuntersuchung geht. Diesmal wird das Gewebe als tumorfrei befundet. Daher nun sorgfältige Blutstillung und anschließend Umlagern des Patienten zur Neck dissection beidseits. Nun Fortführung der Operation (Neck dissection beidseits) durch <CLINICIAN_NAME>, <CLINICIAN_NAME> im Wechsel. Kopflagerung zur Neck dissection links: Infiltration mit 10 ml Xylocain mit Adrenalinzusatz im Bereich des geplanten Hautschnittes links nach Anzeichnen der Landmarken in typischer Art und Weise. Abjodieren und steriles Abdecken der angrenzenden Gebiete. Geschwungener Hautschnitt im Bereich des Vorderrandes des M. sternocleidomastoideus. Durchtrennung von Haut und Platysma, dann Darstellen der Sternocleidomastoideus-Vorderkante. Präparation des M. omohyoideus und Aufsuchen der V. jugularis interna. Die V. jugularis externa wurde unterbunden. Dann Darstellen des N. accessorius. Nun Aufsuchen des M. digastricus. Nach Identifizierung aller Landmarken Einsetzen der Wundsperrer kaudal. Dann Präparation der V. jugularis interna und Darstellen der Halsgefäßscheide mit N. vagus, V. jugularis interna und der V. facialis sowie der A. carotis communis. Schonen der o.g. Strukturen und Ausräumen des gesamten hinteren Neck-Präparates unter Schonung des N. accessorius und des gesamten Plexus cervicalis. Nun Präparation nach vorne und Darstellen des N. hypoglossus, der Kapsel der Glandula submandibularis und Vervollständigung des oberen Neck-Präparates. Blutstillung mittels bipolar, kein Anhalt für Blutung. Einlage einer 10er Redondrainage und zweischichtiger Wundverschluss. Umlagerung zur rechtsseitigen Neck dissection: Infiltration mit 10 ml Xylocain mit Adrenalinzusatz und ebenfalls geschwungener Hautschnitt im Bereich des Vorderrandes des M. sternocleidomastoideus, Durchtrennen des Platysma, Darstellung der Vorderkante des M. sternocleidomastoideus. Dann Präparation der ca. 4 x 5 cm großen Halslymphknotenmetastase Level II, die sich gut von der V. jugularis interna absetzen lässt und keine Infiltration der Halsgefäßscheide und des M. sternocleidomastoideus aufweist. Dann Darstellen des M. omohyoideus, dann des N. accessorius und schließlich des M. digastricus. Einsetzen eines Wundsperrers kaudal und Präparation auf der Vorderseite der V. jugularis interna für das hintere Neckpräparat. Dann Darstellen der Halsgefäßscheide mit N. vagus, Vena jugularis interna sowie der V. facialis und der A. carotis communis. Dabei Schonung der o.g. Strukturen und Verfolgung bis zum Plexus cervicalis. Weitere Präparation des N. accessorius Richtung kranial und schließlich ausräumen des hinteren Neck-Präparates unter Schonung des N. accessorius und aller Plexusäste. Dann Präparation und Darstellen des N. hypoglossus und der Kapsel der Glandula submandibularis mit Vervollständigung des vorderen Neck-Präparates. Abschließend Inspektion ohne weitere Raumforderung, kein Anhalt mehr für Blutung nach Blutstillung. Einbringen einer 10er Redondrainage, dann zweischichtiger Wundverschluss. Beendigung des Eingriffs ohne Komplikationen. Fazit: R0 Resektion eines cT2 cN2b Oropharynxkarzinoms rechts (transoral roboterassistiert) sowie Neck dissection beidseits Level IIa bis V. Procedere: Tumorkonferenz. 