Intubation durch die Kollegen der Anästhesie und steriles Abdecken. Anschließend Wiedereröffnen der Kutan- und Subkutannaht. Absaugen des Hämatoms. Es zeigt sich insgesamt eine diffuse Blutung an mehreren Stellen sowie ein minimaler Gefäßstumpf kranial des Musculus omohyoideus paralaryngeal. Dieser wird unterbunden, reißt jedoch dann ab, im Laufe der Präparation kann dieser nicht mehr gefunden werden, diese Stelle wird jedoch ausgiebig koaguliert, hier zentral keine weitere Blutung. Auch andere Stellen werden ausgiebig bipolar koaguliert. Insgesamt kein größeres oder mittelgroßes Gefäß erkennbar, welches die Blutung verursacht haben könnte. Mehrfach Spülung mit Ringer und am Ende auch mit H2O2, auch hierbei zeigt sich keine relevante Blutung, auch nicht nach Anheben des systolischen Blutdrucks auf über Werte von 120 mmHg. Daher nun erneute Redon-Einlage, Subkutan- und Hautnaht mit 4.0 Vicryl und 4.0 Ethilon. Enoral trockene Verhältnisse, daher nun Beendigung der Operation. Anmerkung: Der Patient erhielt zu Beginn der OP erneut 7 Ampullen Minirin sowie intraoperativ 1 Thrombozyten-Konzentrat. Weiterhin erhielt er 1000 mg Tranexamsäure. Tranexamsäure 1000 mg bitte 3x täglich, BGA-Kontrolle auf Intensivstation. Minirin 7 Ampullen bitte im 12-Stunden-Turnus. Vor der nächsten Gabe bitte Laborkontrolle der PFA und Thrombozytenaggregation und morgen bitte erneute Rücksprache mit den Kollegen der Transfusionsmedizin. Der Patient geht intubiert beatmet auf die Intensivstation. 