Stability and Expressiveness of Deep Generative Models

Published: 2020, Last Modified: 25 Sept 2025undefined 2020EveryoneRevisionsBibTeXCC BY-SA 4.0
Abstract: In den letzten Jahren hat Deep Learning sowohl das maschinelle Lernen als auch die maschinelle Bildverarbeitung revolutioniert. Viele klassische Computer Vision-Aufgaben, wie z.B. die Objekterkennung und semantische Segmentierung, die traditionell sehr anspruchsvoll waren, können nun mit Hilfe von überwachten Deep Learning-Techniken gelöst werden. Überwachtes Lernen ist ein mächtiges Werkzeug, wenn annotierte Daten verfügbar sind und die betrachtete Aufgabe eine eindeutige Lösung hat. Diese Bedingungen sind allerdings nicht immer erfüllt. Ein vielversprechender Ansatz ist in diesem Fall die generative Modellierung. Im Gegensatz zu rein diskriminativen Modellen können generative Modelle mit Unsicherheiten umgehen und leistungsfähige Modelle lernen, auch wenn keine annotierten Trainingsdaten verfügbar sind. Obwohl aktuelle Ansätze zur generativen Modellierung vielversprechende Ergebnisse erzielen, beeinträchtigen zwei Aspekte ihre Expressivität: (i) Einige der erfolgreichsten Ansätze zur Modellierung von Bilddaten werden nicht mehr mit Hilfe von Optimierungsalgorithmen trainiert, sondern mit Algorithmen, deren Dynamik bisher nicht gut verstanden wurde. (ii) Generative Modelle sind oft durch den Speicherbedarf der Ausgaberepräsentation begrenzt. In dieser Arbeit gehen wir auf beide Probleme ein: Im ersten Teil der Arbeit stellen wir eine Theorie vor, die es erlaubt, die Trainingsdynamik von Generative Adversarial Networks (GANs), einem der vielversprechendsten Ansätze zur generativen Modellierung, besser zu verstehen. Wir nähern uns dieser Problemstellung, indem wir minimale Beispielprobleme des GAN-Trainings vorstellen, die analytisch verstanden werden können. Anschließend erhöhen wir schrittweise die Komplexität dieser Beispiele. Dadurch gewinnen wir neue Einblicke in die Trainingsdynamik von GANs und leiten neue Regularisierer her, die auch für allgemeine GANs sehr gut funktionieren. Insbesondere ermöglichen unsere neuen Regularisierer erstmals, ein GAN mit einer Auflösung von einem Megapixel zu trainieren, ohne dass wir die Auflösung der Trainingsverteilung schrittweise erhöhen müssen. Im zweiten Teil dieser Arbeit betrachten wir Ausgaberepräsentationen für generative Modelle in 3D und für 3D-Rekonstruktionstechniken. Durch die Einführung von impliziten Repräsentationen sind wir in der Lage, viele Techniken, die in 2D funktionieren, auf den 3D-Bereich auszudehnen ohne ihre Expressivität einzuschränken.
Loading